
9,2 km
Distanz
3 Std. 30 Min.
Dauer
+90 m / −530 m
Höhenmeter
Mittel
Schwierigkeit
Juni–Oktober
Zeitraum
Ein Rundweg, der fast durchgehend bergab über die Grate der Seceda führt, die Geislerspitzen die ganze Zeit an der Seite. Er berührt die Regensburger Hütte und endet am Col Raiser, von wo die Kabinenbahn zurück ins Tal bringt.
Die Seceda ist der Berg, den alle von Fotos kennen: ein Felsbug, der sich über die Wiesen erhebt und in den Himmel schneidet. Mit der Kabinenbahn von St. Ulrich kommt man mühelos hinauf, und von dort beginnt ein Rundweg, der sanft über die Grate absteigt, zwei Hütten berührt und am Col Raiser endet. Der Anstieg ist minimal: Man geht fast durchgehend bergab, die Geislerspitzen stets an der Seite.
Höhepunkte
Der Grat zur Panascharte
Der erste Abschnitt ist der meistfotografierte Südtirols und zugleich der luftigste: Man geht auf dem Bergkamm, das Tal öffnet sich zu beiden Seiten. Schwierige Stellen gibt es keine, doch der Wind in der Höhe kann auch im August kalt sein.
Die Regensburger Hütte
Ende des 19. Jahrhunderts von der Florentiner Sektion des Italienischen Alpenvereins erbaut, auf Italienisch Rifugio Firenze. Sie liegt in einer Wiesenmulde unter den Geislerspitzen und ist die natürliche Rast auf halber Strecke.
Anfahrt
Ausgangspunkt ist die Bergstation der Kabinenbahn St. Ulrich–Seceda. Der Rundweg endet am Col Raiser, von dort geht es mit der Kabinenbahn hinunter nach St. Christina und mit dem Linienbus zurück nach St. Ulrich. Für Gäste in der Umgebung ist der Autotransfer vom Hotel zum Ausgangspunkt vorgesehen.
Gut zu wissen
Die Bahnen haben saisonale Betriebszeiten und schließen in der Nebensaison am frühen Nachmittag: Die letzte Talfahrt vorher prüfen.
Der letzte Abstieg zum Col Raiser ist streckenweise steil: Stöcke machen für die Knie einen spürbaren Unterschied.
Die Routen können sich je nach Weg- und Wetterverhältnissen ändern.
Die Route, Etappe für Etappe
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Vom Piz Seceda zur Panascharte
Weg Nr. 6
Von der Bergstation geht es sofort auf den Gratweg. Es ist der aussichtsreichste Abschnitt der ganzen Runde, das Tal öffnet sich zu beiden Seiten.
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Richtung Pieralongia Alm
Wege Nr. 1 und 2B
Von der Scharte geht es hinunter zu den Hochweiden, mit einigen kurzen Steintreppen. Der Untergrund ist durchweg gut, die Beschilderung dicht.
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Zur Regensburger Hütte
Wege Nr. 2B und 13B
Sanfter Abstieg bis zur Mulde der Hütte, am Fuß der Geislerspitzen. Das ist die Rast auf halber Strecke.
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Von der Hütte zum Col Raiser
Weg Nr. 4
Der einzige Gegenanstieg der Runde, leicht bergauf durch den Wald. Am Col Raiser schließt sich der Rundweg, weiter mit der Kabinenbahn nach St. Christina.
Einkehr und Rast
- Regensburger Hütte
- Auf halber Strecke, unter den Geislerspitzen. Hüttenküche, in der Hochsaison empfiehlt sich eine Reservierung.
- Baita Odles
- Am Col Raiser, am Ende der Runde. Mit Wiese auch für alle, die ihre Jause mitbringen.
- Pieralongia Alm
- Kurze Rast auf dem Abstieg.
Was mitnehmen
Tageswanderungen- Wanderschuhe mit profilierter Sohle
- Wanderstöcke, nützlich beim langen Schlussabstieg
- Windjacke: Am Grat ist der Wind auch im Sommer kalt
- Eine warme Wechselschicht
- Wasser, mindestens 1,5 Liter pro Person
- Hut, Sonnenbrille und Sonnencreme